ESC Blog #Bearded Bitches No. 5 – Teppichstars und Wiener Dankeschön

Wie im gestrigen Blogbeitrag angekündigt, waren K wie Katinka und Märio aka San Mari(n)o gestern schwerst beschäftigt mit Party Party in Vienna!

Zuvor war jedoch Plaudern angesagt, denn K und M wurden ins Sofitel Stephansdom (das übrigens NICHT am Stephansplatz zu finden ist, wie wir seit gestern wissen…) eingeladen, um mit dem Moldawo-Ukrainer Eduard „Roman“ Romanyuta ein Gespräch für das Buch zu #60JahreSongContest zu führen. Dabei ging es nicht nur um Fetisch-Polizisten, bärtige Conchita-Homagen und Eduards Romans mentale Vorbereitungen für den heurigen Contest, sondern das Brückenbauen zwischen Moldawien und Ukraine und unsere fantastischen Misheard-Lyrics: Der liebe Edi wunderte sich nämlich gewaltigst, wieso wir ihn im Pressezentrum dauernd mit Pussycat Pussycat, I want your love! ansingen. Wie hätten wir ahnen sollen, dass es eigentlich Cause you got what I want heißt?!

Pussycats unter sich

Pussycats unter sich

Am Abend ging es dann ab zum Red Carpet am Rathausplatz um die Teppichsternchen zu bewundern. Grüß euch! Dabei hat es K wieder einmal ganz ganz nah an Monzi Z. herangeschafft, und Milliarden Handyfotos vom Schwedenbombenbuben gemacht.

Außer Schwedenschauen war es aber um ehrlich zu sein eine eher maue Veranstaltung, da die Contestants vor lauter Interviews, Fotos und Winkewinke kaum weiterkamen und sich das Ganze eeeewig in die Länge zog, wobei das zum tausendsten Mal vom Orchester gespielte Fly on the Wings of Love seinen Teil dazu beitrug. Wir hoffen jedenfalls, dass Eduard R. beim Handshake mit Bürgermeister Häupl unser Pussycat, Pussycat – I WANT YOUR LOVE! im Ohr hatte.

Jesus, is it you?! Oder doch ein Maxmax?

Jesus, is it you?! Oder doch ein Maxmax?

Da lacht sie, die Maretka!

Da lacht sie, die Maretka!

Monz is all around

Monz is all around

Nach dem Wiener Teppichwalk waren Katinka und Märio natürlich beim Euro Fan Café: 20 Jahre OGAE Austria dabei und schwelgten gemeinsam mit Eurosternchen wie Thomas Forstner, Stella Jones und One step forward und zwei zurück-Bettina Soriat in eurovisionären Erinnerungen. Stars des Abends war neben uns beiden natürlich The Queen of Austria Conchita Wurst, die neben dem Hit Rise like a phoenix Lieder ihres neuen Albums zum Besten gab, wobei wir vor allem bei Firestorm mitgeschunkelt haben. Das – das Lied – war echt cool!

Nach so einer Nacht und so vielen Eindrücken musste das M unserer Truppe wieder ins Waldviertler-Grenzland düsen, um sich seelisch auf die morgige Lesung vorzubereiten während K wie Katinka sich in die Danke Wien-Menge wagte. Punkt 15 Uhr startete die Danke Wien-Show, für die die Stadt Wien 8000 Karten bereitstellte, und die gleichzeitig die Generalprobe für die heute Abend stattfindende Jury-Show Semifinale 1 war. Katinka staunte nicht schlecht über die wahnsinnig tolle Bühnenbeleutung und auch über einige der Teilnehmer*innen aber lest selbst:

MOLDAWIEN: Unser Pussycat versuchte zwar Stimmung zu machen, so ganz gelang ihm das aber leider nicht, weswegen wir ihm für morgen ganz ganz fest die Daumen drücken!!!
ARMENIEN: Den zuschauenden Kindern gefiel das Disney-eske Bühnenbild. Immerhin.
BELGIEN: Auch wenn sich unser belgisches Pralinchen beim Interview im Green Room mit Conchy fast vor Aufregung in die Hose machte, die Performance war großartig!
NIEDERLANDE: Endlich endlich hat das liebe Trinchen was Passables an (schwarzer Hosenanzug, so wie wir es uns gewünscht haben! Kiss!) und schien nicht mehr ganz so verbissen zu sein.
FINNLAND:
Großer Applaus schon vor dem Auftritt! Die Finnenrocker werden auf jeden Fall einige Supportpunkte einfahren können.
GRIECHENLAND: Die erste Diva-eske Ballade dieser Show. Passabel.
ESTLAND:
Nett Conchitas Frage an Stig, wie oft er schon versucht hat zum ESC geschickt zu werden. Ganze neun Mal! Immer noch ein schönes Duett, auch wenn die Funken zwischen beiden schon mal mehr gesprüht haben.
MAZEDONIEN: Wiener migrant-Bonus für den souligen Daniel, dessen Autum Leaves heute überraschenderweise sehr ins Ohr gingen.
SERBIEN: Der Star der heutigen Nachmittagsshow! 12 Points over’n’over again!
UNGARN: Nach der serbischen Powerfrau konnte dieses Lied nicht seine ganze Strahlkraft entfalten, sorry…
BELARUS: Leider funkte die weißrussische Geigenpower nicht so wirklich und das Publikum ließ die Uzari und Maimuna still und leise von der Bühne huschen.
RUSSLAND: Die Buh-Rufe von 2014 sind Vergangenheit. Große Show, starke Stimme, wunderschöner divatiöser Friedensengel in Weiß.
DÄNEMARK: Die Maturaball-Band aus dem Norden hüpft, springt, lacht und versucht mit aller Kraft, über den Stimmbruch hinauszukommen. K entschied sich, während diesem Lied das WC aufzusuchen. Clear. I said it.
ALBANIEN: Gut, dass noch am Song gebastelt wurde. Kam gut an.
RUMÄNIEN: Konnte im Gegensatz zu Serbien und Mazedonien keinen Migrantensupport einheimsen, ist aber ein feines Lied!
GEORGIEN: Die kleine Power-Warrior machte den Abschluss des ersten Semifinales und zeigte, dass sie zurecht als die Bessere der beiden Warrior-Mädels gilt.

Morgen berichten wir euch von der heutigen Golden Boy Party im Euroclub 😉

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